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WAS IST DAS?

Bisher haben Sie auf unserem virtuellen Rundgang durchs TIM diese Exponate und ihre Sach- und Nutzungsgeschichte kennengelernt.

Und das stellen wir Ihnen heute vor.

Vor diesem Exponat stehen auch 40-50-Jährige oft und raten, was das sein könnte. Es handelt sich hier um eine sogenannte Buttermühle. Der Behälter ist aus handgeblasenem Glas, die "Schlagmühle" im Glas aus Holz, die Mechanik zur Übertragung der Drehgeschwindigkeit aus Gusseisen. 


Diese formschöne Buttermaschine ist eine Spende von G. und R. Berthelmann, die sie vor Jahren auf dem Jenaer Trödelmarkt erstanden haben. Das Tischgerät war für die Herstellung kleiner Mengen Butter gedacht und stammt wahrscheinlich aus einem städtischen Haushalt. 


Früher machte man Butter auf dem Land immer zu Hause, und zwar in großen hölzernen Butterfässern. In das Fass wurde der abgeschöpfte Rahm gegeben und anschließend zu Butter gestampft oder geschlagen. Das war eine langwierige Prozedur; das Ergebnis war aber Butter höchster Qualität!


Heute - mit der mehrfach behandelten und relativ fettarmen Milch - funktioniert das kaum noch. Auf einem Dorffest in Thüringen wollten Bauern diese alte Technik der Butterherstellung vorführen ... und ärgerten sich, dass es nicht gelang; die Milch wollte einfach nicht!


Um in einem Gefäß Butter zu machen, muss der Rahm in Bewegung gebracht werden. Man unterscheidet (nach Wikipedia):

-  Stoßbutterfässer mit stehendem Fass und auf- und abgehendem Stößer (so einen können Sie in unserem Museum auch sehen!),

-  Schlagbutterfässer mit horizontaler oder vertikaler, mit Schlägern versehener Welle (hierzu gehört das gezeigte Exponat) und

-  Roll- oder Wiegenbutterfässer, bei denen die ganze Tonne oder der Kasten mit dem Rahm in Bewegung gesetzt wird.

Haben Sie etwas aus dem 20. Jahrhundert (bis zur Wendezeit) oder noch älter zu Hause, das Sie fotografieren und hier zeigen möchten? Dann senden Sie uns doch bitte das Foto und fügen Sie eine etwas ausführlichere Beschreibung bei. Vielleicht möchten Sie das Möbel, Gerät, Bild o. Ä. auch in unser Museum bringen? Dann schreiben Sie uns unter info@tim-hummelshain.de.

Sie sind herzlich eingeladen, sich in 7 Tagen die nächsten Exponate unserer virtuellen Ausstellung anzusehen! 


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Residenzdorfmuseum "Tante Irma Museum", Kahlaer Straße 21, 07768 Hummelshain,

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Tante Irma Museum, Kahlaer Straße 21, 07768 Hummelshain; info@tim-hummelshain.de; Tel. 015256879301

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